7. Wanderweg Gönnersdorf orange

Ausgangspunkt
Der Parkplatz der Sportfreunde Gönnersdorf. In 54584 Gönnersdorf von der Hauptstraße in Zum Tannenwald einbiegen, an der Gabelung rechts halten und weiter bergaufwärts fahren.

Länge 8,3 km, Gehzeit ca. 2 - 2,5 Std., Anstieg 206 Höhenmeter

Charakter der Wanderung:
Gut markierte Wanderung auf Straßen im Ort Gönnersdorf und auf Feld- und Wiesenwegen, kurze Strecken auf Pfaden. Einkehrmöglichkeiten gibt es unterwegs bei den Gaststätten „El Toro“ und „Wiesen Kerner“, die leider nicht an jeden Tag und erst ab 17.00 Uhr geöffnet haben.
Alternativ fängt man mit der Wanderung unten im Ort an, am kleinen Parkplatz an der Hauptstraße, in der Kurve gegenüber dem Dorfsbrunnen, da, wo die Wanderkarte und mehrere Infotafeln aufgestellt sind. So spart man sich den Abstieg und später wieder den Anstieg zum Sportplatz, vermisst dann aber auch die schöne Fernblicke, die man von da oben genießen kann.

Aufgezeichnet am 06.01.2015

Downloads:
Navi: .gpx-Datei
Karte und Beschreibung in PDF herunterladen

Hier klicken um die Karte in einem neuen Fenster zu öffnen

Streckenbeschreibung

km 0,0
Vom Parkplatz aus wandern wir auf der Asphaltstraße bergabwärts, halten uns auf „Zum Tannenwald“ links und wandern weiter bergabwärts bis zur Hauptstraße. Hier halten wir uns rechts. 50 m weiter steht an der linken Straßenseite eine Infotafel, worauf die Übersichtskarte der Gönnersdorfer Wanderungen abgebildet ist. Ab hier beachten wir die grünen Schildchen „Wandern in und um Gönnersdorf“ mit orangefarbenem Pfeil. Auf der Hauptstraße bleibend wandern wir an der Kapelle vorbei und biegen nach rechts in „Zum Giesenberg“ ein. An der ersten Wegkreuzung gehen wir geradeaus, bei der nächsten halten wir uns links. 200 m weiter dreht die Asphaltstraße nach links und auch gehen nach links.

km 1,8
Wir kommen auf die Lissendorfer Straße, halten uns hier rechts und nehmen nur nach nur etwa 100 m den Wirtschaftsweg links. Wir bleiben auf dem Hauptweg und ignorieren abzweigende Feldwege. Der Weg dreht sich nach links, dann nach rechts und später wieder nach links, führt dann in den Wald hinein und endet in einem Pfad, der steil bergaufwärts führt. Oben gehen wir gegenüber der Grillhütte nach rechts und 50 m weiter noch mal nach rechts (Schild Kylltal).

km 3,1
Direkt rechts am Weg steht eine alte, charakteristische Hudebuche, entstanden und aufgewachsen in der Zeit, dass die Dorfbewohner ihr Vieh noch auf diesen Kalkkuppen weideten. Das Vieh fraß fast alle junge Bäumchen weg, einige schafften es jedoch, trotz stetigem Viehverbiss, auf zu wachsen. Hieraus sind typische, oft vielstämmige Weidebuchen entstanden, deren Krone sich über einen weiten Raum entfalten hat, außer Bereich der hungrigen Kuhmäuler.

Etwas weiter ragen rechts die Gönnersdorfer Leyen auf.
Die Kalkfelsen „An den Leyen“ sind vor etwa 380 Millionen Jahren entstanden, im mittel-devonischen Zeitalter, in einem warmen Flachwassermeer. Aus dem Kalkgestein wurde später das härtere Dolomit. Erosion und Abtrag durch die angrenzende Kyll ließen die witterungsbeständigen Dolomitfelsen der „Leyen“ bestehen. Im regionalen Sprachgebrauch steht das Wort „Leyen“ für „Felsen“. (www.goennersdorf-eifel.de/leyen.htm).

Wir wandern an der Infotafel vorbei und nehmen nur einige Schritte weiter den Pfad links bergabwärts. Auf dem Kylltalradweg halten wir uns links und folgen dem, bis er auf die K71 (“Zum Kylltal“) stößt. Hier halten wir uns rechts, überqueren Bahn und Kyll und überqueren auch die Bundesstraße. Geradeaus wandern wir weiter bis zur Infotafel „Lebensraum“.

An dieser Infotafel erfahren wir mehr über die einzigartige Kalkmagerrasenlandschaft:
Kalkmagerrasen sind in dieser Region nur noch in Kuppen- oder Hanglagen erhalten, die nicht anderweitig land- oder forstwirtschaftlich nutzbar waren. Hier gelten extreme Standortbedingungen. Eiseskälte, sengende Hitze in Bodennähe, wochenlange Trockenheit, ungebremste Regengüsse und der Mangel an den meisten lebenswichtigen Pflanzennährstoffen. Trotzdem ist die Artenvielfalt hier hoch. Der Wacholder (Juniperus Communis) ist durch seine stacheligen, nadelförmigen Blätter geschützt gehen Viehverbiss und konnte hier bestehen. Jetzt ist er ein Merkmal dieser Lebensräume.
www.goennersdorf-eifel.de/kalkmagerrasen.htm

km 4,2
Wir nehmen den Weg rechts bergaufwärts und wählen etwas weiter, an einer dreifachen Gabelung, den mittleren Weg. Am höchsten Punkt dieses Weges nehmen wir die Abzweigung nach links. Der Weg geht quer über die Wiese und ist meist nicht deutlich ausgeprägt. Am Zaun entlang wandern wir nach rechts, bleiben somit oben auf der Kuppe und wandern weiter zum Kiefernwaldrand. Hier nehmen wir den Pfad nach links steil bergabwärts. Im Tal angelangt halten wir uns auf dem Wiesenweg zunächst links, überqueren dann aber die Wiese und Wandern an der Überseite weiter talabwärts.

Naturdenkmal Hippelsteinchen, „der eigenartigsten Dolomitfelsen des Landkreises Daun“. Mehrere Dolomitblöcke sind aufeinander geschichtet, so dass das Felsgebilde einem Pilz ähnelt, etwa 5 Meter hoch und ebenso breit. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Stein schon seit alten Zeiten als Grenzstein, wahrscheinlich sogar als Wegweiser und Kultstätte diente. Mehr hierzu können der Webseite www.goennersdorf-eifel.de/leyen.htm entnehmen.

Vorbei am Hippelsteinchen halten wir uns am Hochspannungsmast rechts und gehen auf der Asphaltstraße nach links. Wir bleiben auf dieser Straße, wandern an Gastwirtschaft „El Toro“ vorbei und erreichen wieder die Bundesstraße.

km 7,2
Wir überqueren zum zweiten Mal an dieser Stelle die B421 und wandern auf „Zum Kylltal“ bergaufwärts zur Gönnersdorfer Hauptstraße (die Jünkerather Straße). Hier halten wir uns links. Gasthaus Wiesen Kerner, an der rechten Straßenseite, bietet Gelegenheit zum Einkehren.

km 7,9
(Hier verlassen wir die Markierungen „Wanderweg Gönnersdorf orange“.) Direkt hinter Haus Nr. 10 gehen wir nach rechts in die Sonnenstraße und gleich darauf nach links in den Lerchenweg. Wenige Meter weiter, in der Kurve, führt ein anfangs asphaltierter, später mit Gras bewachsenem Weg steil bergaufwärts, auf dem wir geradeaus zurück wandern zum Sportplatz und zum Start- und Endpunkt unserer Wanderung.

km 8,3 Ende

 

 

Deine Outdoor-Plattform zur Tourensuche und Routenplanung Mehr erfahren >

 

 

Inserieren in dieser Webseite? Info hier