5. Waldwanderung zum Bärlauchfeld

Ausgangspunkt
Der Parkplatz der Sportfreunde Gönnersdorf. In 54584 Gönnersdorf von der Hauptstraße in Zum Tannenwald einbiegen, an der Gabelung rechts halten und weiter bergaufwärts fahren.

Länge 9,2 km, Gehzeit ca. 2,5 Std., Anstieg 177 Höhenmeter

Charakter der Wanderung:
Eine leichte Wanderung, die zum größten Teil durch Wald führt, auf breiten Waldwegen und nur etwa 1 km auf einer Teerstraße.

Aufgezeichnet am 06.03.2011, überarbeitet am 09.01.2015

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Streckenbeschreibung

km 0,0
Ab Parkplatz wandern wir bergaufwärts zum Waldrand und dann weiter am Waldrand entlang, bis unser Weg auf einer Teerstraße endet. Hier, bei Achelshof gehen wir nach rechts, 100 m weiter nehmen wir den breiten Forstweg schräg rechts.
km 0,7
Dieser Weg fällt anfangs ab, an der Weggabelung halten wir uns links und jetzt steigt der Weg immer leicht an, bis wir die Waldwegkreuzung „Sieben Wege“ erreichen.
km 2,7
Hier ist eine schöne Wanderhütte errichtet (neu in 2012). Die Wanderung geht weiter auf dem zweiten Weg rechts Richtung Schönfeld. (Schüller wäre Weg eins, das „Köhpädche“ Weg drei). Dieser Weg führt abwechselnd durch Fichten- und Buchenwald und fällt stetig ab. An einer Gabelung (km 3,4) ignorieren wir die Abzweigung nach rechts und auch weitere Abzweigungen beachten wir nicht. Ab km 3,7 begleitet uns links ein kleines Rinnsal, das etwas später in einen Seitenbach des Wirftbaches mündet.
km 4,0
Wir überqueren den Bach und halten uns links. Wir bleiben immer auf dem Hauptweg, steigen stetig an und ignorieren Abzweigungen. Kurz nach der scharfen Linkskurve sehen wir auf der linken Seite eine große Fläche Bärlauch. Allerdings nur in den Frühlingsmonaten!

Der Bärlauch (Allium ursinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Allium und verwandt mit Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Die Pflanze gehört zu den Geophyten, Pflanzen die den Winter überdauern mithilfe von unterirdischen Speicherorganen (Zwiebeln oder Knollen). Im zeitigen Frühjahr bedecken diese Pflanzen fast über Nacht den Waldboden, in einer Zeit, wenn die Bäume noch kein Blatt tragen und die Sommerkräuter noch nicht wachsen. Geophyten wachsen, blühen und fruchten innerhalb kurzer Zeit und profitieren im noch unbeschatteten Wald vom vollen Licht der Frühlingssonne.
Zuerst wachsen ab Mitte März die Blätter des Bärlauchs, weich, länglich und lanzettlich und duftend nach Knoblauch. Dieser Geruch ist wichtig zur Unterscheidung, denn es droht Verwechslungsgefahr. Maiglöckchenblätter sind ziemlich giftig, die Blätter der Herbstzeitlose können sogar tödlich giftig sein und sehen etwa ähnlich aus. Achtet man auf dem Knoblauchgeruch, ist Verwechslung unwahrscheinlich. Unerfahrene Sammler sollten lieber unter Begleitung eines kundigen Naturführers diese Pflanzen kennen lernen!
Bärlauchblätter sind lecker in Salaten und Pastagerichten oder werden zu Pesto verarbeitet. Die Blütenknospen können eingelegt werden wie Kapern.
Direkt nach der Blüte, etwa Ende Mai, welkt der Bärlauch und die Pflanzen ziehen sich wieder zurück. Im Sommer bedecken Farne und Gräser den Waldflur, der Bärlauch scheint verschwunden. Schein trügt, unterirdisch wartet die Pflanze auf den nächsten Frühling.

km 5,6
An der Wegkreuzung „Sechs Wege“ nehmen wir den ersten Weg links und wandern geradeaus bis zur Wegkreuzung „Sieben Wege“. Hier nehmen wir den ersten Weg rechts (Schilder Gönnersdorf/Lissendorf).
km 7,3
Wir erreichen eine Gabelung. Hier halten wir uns rechts (Markierung 7). Der Weg führt an einer Jagdkanzel vorbei und stößt nach etwa 500 m auf eine Teerstraße. Hier halten wir uns links und wandern weiter zum Helikopterplatz. Da halten wir uns rechts und und nehmen 300 m weiter, gegenüber dem Tor von Achelshof, den Feldweg links. Geradeaus wandern wir jetzt zurück zum Parkplatz und zum
km 9,2 Ende unserer Wanderung

 

 

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